Grundlehrgang zum Erkennen von Absturzkanten, Umgang mit Absturzsicherung und Anwendung von Persönlicher Absturzschutzausrüstung nach DGUV Regel 112-198.
Die Schulung fokussiert ein praktisches Anwendungstraining verschiedener Persönlicher Absturzschutzsysteme der Norm DIN EN 363. Teilnehmer erlernen die fundierte Auswahl und Benutzung von Auffanggurten, Falldämpfern und die normgerechte Nutzung von Anschlagpunkten. Zudem wird die essenzielle Sichtprüfung vor Tätigkeitsaufnahme geübt und die Eigensicherung im Kontext notwendiger Notfall-Rettungsplanung behandelt.
- Kategorie:
- Fachkunde
- Fachbereich:
- PSA gegen Absturz
- Prüfgrundlage:
- DGUV R 112-198, DGUV G 312-001, DIN EN 363
- Zeiteinheiten à 45 Minuten:
- 8
Zielgruppe
Die Ausbildung richtet sich an Personen, welche sich gelegentlich oder regelmäßig auf hoch gelegenen Arbeitsplätzen und Arbeitsstellen ohne bestehend bauliche oder technische Absturzsicherung aufhalten müssen. Ziel der Ausbildung ist es die Teilnehmer zu befähigen Persönliche Absturzschutzsysteme, also die PSA gegen Absturz einschließlich Anschlagpunkte für die Personensicherung sicher und unter Wahrung rechtlicher und betrieblicher Anforderungen auszuwählen und zu benutzen.
- Baugewerbe & Handwerk
Dachdecker, Zimmerer, Gerüstbauer, Stahl- und Hallenbauer sowie Monteure von Photovoltaikanlagen, die an Absturzkanten, auf Flachdächern oder an Fassaden arbeiten und sich an normgerechten Anschlagpunkten sichern müssen. - Industrie, Instandhaltung & Energieversorgung
Servicetechniker, Betriebsschlosser und Monteure, die Wartungsarbeiten an Kränen, Silos, Funkmasten, Schornsteinen oder Windenergieanlagen durchführen und für den vertikalen und horizontalen Aufstieg mitlaufende Auffanggeräte oder Höhensicherungsgeräte nutzen. - Facility Management & Gebäudereinigung
Haustechniker, Glas- und Gebäudereiniger sowie Fachpersonal für die Dachinstandhaltung, die bei Inspektionen, der Reinigung von großflächigen Fassaden oder bei der Schneeräumung auf Dächern Absturzsicherungssysteme anwenden müssen. - Veranstaltungstechnik & Bühnenbau
Rigger, Veranstaltungstechniker sowie Licht- und Tontechniker, die in Veranstaltungshallen oder bei Open-Air-Events in Traversensystemen klettern und Anschlagmittel für hochgelegene Bühnentechnik installieren. - Lager, Logistik & Hochregaltechnik
Instandhaltungspersonal und Mechatroniker, die automatisierte Hochregallager warten, Störungsbeseitigungen in der Höhe durchführen oder Regalbediengeräte bei einem Ausfall sicher verlassen müssen. - Planung, Aufsicht & Arbeitsschutz
Bauleiter, Poliere, Fachkräfte für Arbeitssicherheit (Sifa) und Sicherheitsbeauftragte. Obwohl sie die Ausrüstung oft nicht selbst operativ nutzen, müssen sie die Systeme arbeitsschutzrechtlich bewerten, die ordnungsgemäße Anwendung überwachen und zwingend erforderliche Rettungskonzepte für den Notfall (DGUV Regel 112-199) planen oder bewerten müssen.
Dauer
Dauer und Umfang der Schulungsinhalte müssen angemessen sein und mit geigneten praktischen Übungen in einer geeigneten Trainingsumgebung mit angemessenem Dozenten / Teilnehmerverhältnis durchgeführt werden.
Quelle: DGUV G 312-001
Schwerpunkte
Bei der Benutzung von persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz ist es essentiell notwendig, dass die Beschäftigten befähigt, motiviert und dem Einsatzzweck entsprechend ausgestattet sind. Die Unterweisung ist ein wichtiges und zentrales Element, um die Kenntnisse und Fertigkeiten aber auch das Verständnis für die Notwendigkeit der Benutzung zu vermitteln.
- Einführung in die Absturzgefährdung und Sturztheorie
- Einführung in das Thema Absturzsicherung (STOP-Prinzip)
- Grundlagen der Einsatzplanung bei gefährlichen Verkehrswegen und Verwendung von Persönliche Absturzschutzsystemen
- Auswahl von Anschlagmöglichkeiten
- Bauarten von Rückhaltesystem (RHS)
- Bauarten von Auffangsystem (AS)
- Bauarten von Arbeitsplatzpositionierungssystem (APS)
- typische Fehler und Gefahren
- operative Prüfung der verwendeten Ausrüstung auf ordnungsgemäßen Zustand und Funktion
- Lagerung, Reinigung und Pflege der Ausrüstung
- praktische Übungen in einer geeigneten Trainingsumgebung
Die erfolgreiche Teilnahme gilt als hinreichende Präqualifikation für Aufbaulehrgänge zur Anwendung von Persönlicher Absturzschutzausrüstung zum Retten nach DGUV Regel 112-199 oder für das Seminar zur Erlangung der Sachkunde für die Prüfung Persönlicher Absturzschutzausrüstung nach DGUV Grundsatz 312-906 (PSAgA).
Voraussetzungen
- 18 Jahre
- geistige und charakterliche Eigenschaften,
- körperliche Eignung
- erfolgreiche Absolvierung einer Lernerfolgskontrolle
Hinweise
Im Hinblick auf den in PSA-BV § 3, DGUV V 1 §4, ArbStättV § 6, BetrSichV § 12 und ArbSchG § 12 nach DGUV G 312-001 und DGUV G 312-906 geforderten hinreichenden Anspruch an eine "Unterweisung", müssen Dauer und Umfang des Schulungsplans über plausibel und nachvollziehbare Anamnese und Teilnehmergespräche zu den betrieblichen Verhältnissen (z.B. Gefährdungsbeurteilung) und Festlegungen (z.B. Betriebsanweisungen) evaluiert werden. Im Bereich der praktischer Ausbildungsinhalte und Übungen sollte eine Fokussierung auf vom Teilnehmer zum Lehrgang mitgeführten und später im betrieblichen Zugriff befindlichen PSA gegen Absturz und dort bereitgestellten PSA gegen Absturz zum Retten fokussiert werden.
Inhalte (normativ)
| Name | Titel |
|---|---|
| ASR A1.8 | Verkehrswege |
| ASR A2.1 | Schutz vor Absturz und herabfallenden Gegenständen, Betreten von Gefahrenbereichen |
| TRBS 2121 | Gefährdung von Beschäftigten durch Absturz - Allgemeine Anforderungen |
| TRBS 2121 Teil 1 | Gefährdung von Beschäftigten durch Absturz bei der Verwendung von Gerüsten |
| TRBS 2121 Teil 2 | Gefährdung von Beschäftigten bei der Verwendung von Leitern |
| DGUV I 208-016 | DGUV Information 208-016 - Die Verwendung von Leitern und Tritten |
| DGUV I 208-032 | DGUV Information 208-032 - Auswahl und Benutzung von Steigleitern |
| DIN 13169 | Erste-Hilfe-Material - Verbandkasten E |
| DGUV R 113-004 Teil 1 | DGUV Regel 113-004 - Behälter, Silos und enge Räume Teil 1: Arbeiten in Behältern, Silos und engen Räumen |
| DIN EN 13921 | Persönliche Schutzausrüstung - Ergonomische Grundsätze |
| DGUV R 112-198 | DGUV Regel 112-198 - Benutzung von persönlichen Schutzausrüstungen gegen Absturz |
| DGUV I 204-011 | DGUV Information 204-011 - Erste Hilfe - Notfallsituation: Hängetrauma |
| DGUV G 312-001 | DGUV Grundsatz 312-001 - Anforderungen an Ausbildende und Ausbildungsstätten zur Durchführung von Unterweisungen mit praktischen Übungen bei Benutzung von persönlichen Schutzausrüstungen gegen Absturz und Rettungsausrüstungen |
| DIN EN 17235 | Permanente Anschlageinrichtungen und Sicherheitsdachhaken |
| DIN EN 795 | Persönliche Absturzschutzausrüstung - Anschlageinrichtungen - Anforderungen und Prüfverfahren |
| DIN CEN/TS 16415 | Persönliche Absturzschutzausrüstung - Anschlageinrichtungen - Empfehlungen für Anschlageinrichtungen, die von mehreren Personen gleichzeitig benutzt werden |
| DIN EN 365 | Persönliche Schutzausrüstung zum Schutz gegen Absturz - Allgemeine Anforderungen an Gebrauchsanleitungen, Wartung, regelmäßige Überprüfung, Instandsetzung, Kennzeichnung und Verpackung |
| DIN EN 363 | Persönliche Absturzschutzausrüstung - Persönliche Absturzschutzsysteme |
| DIN EN 363 - RHS | Persönliche Absturzschutzausrüstung - Persönliche Absturzschutzsysteme - Rückhaltesystem |
| DIN EN 363 - APS | Persönliche Absturzschutzausrüstung - Persönliche Absturzschutzsysteme - Arbeitsplatzpositionierungssystem |
| DIN EN 363 - AS | Persönliche Absturzschutzausrüstung - Persönliche Absturzschutzsysteme - Auffangsystem |
| DIN EN ISO 14122-4 | Sicherheit von Maschinen - Ortsfeste Zugänge zu maschinellen Anlagen - Teil 4: Ortsfeste Steigleitern |
| DIN 18799 | Ortsfeste Steigleiteranlagen an baulichen Anlagen - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen |
| DIN 28017-3 | Ortsfeste Zugänge zu verfahrenstechnischen Apparaten - Teil 3: Steigleitern |
| DIN EN 19427 | Persönliche Absturzschutzausrüstung - Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz zur Verwendung in Arbeitskörben auf fahrbaren Hubarbeitsbühnen |
| FB PSA - 010 | FBPSA-010: PSA gegen Absturz in Arbeitsbühnen von fahrbaren Hubarbeitsbühnen |
| DIN EN 14396 | Ortsfeste Steigleitern für Schächte |
| DIN 19572 | Haltevorrichtungen zum Einsteigen in begehbare Schächte - Anforderungen, Prüfung |
| TRBS 2121 Teil 4 | Gefährdung von Beschäftigten durch Absturz - Ausnahmsweises Heben von Beschäftigten mit hierfür nicht vorgesehenen Arbeitsmitteln |
| DIN EN 1808 | Sicherheitsanforderungen an hängende Personenaufnahmemittel - Berechnung, Standsicherheit, Bau - Prüfungen |
| DIN 14800-17 | Feuerwehrtechnische Ausrüstung für Feuerwehrfahrzeuge - Teil 17: Gerätesatz Absturzsicherung |
| DGUV I 215-320 | DGUV Information 215-320 - Arbeitsmittel zum szenischen Bewegen von Personen |
| DIN EN 341 | Persönliche Absturzschutzausrüstung – Abseilgeräte zum Retten |
| DIN EN 354 | Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz - Verbindungsmittel |
| DIN EN 355 | Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz - Falldämpfer |
| DIN EN 358 | Persönliche Schutzausrüstung zur Arbeitsplatzpositionierung und zur Verhinderung von Abstürzen - Gurte und Verbindungsmittel zur Arbeitsplatzpositionierung oder zum Rückhalten |
| DIN EN 360 | Persönliche Absturzschutzausrüstung - Höhensicherungsgeräte |
| DIN EN 361 | Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz - Auffanggurte |
| DIN EN 353 | Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz - Mitlaufende Auffanggeräte |
FAQ
10 häufig gestellte Fragen zum Thema: Anwendung PSA gegen Absturz (PSAgA) nach DGUV Regel 112-198
1. Welches Ziel verfolgt ein Lehrgang für Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA)?
Ein Lehrgang vermittelt das gerätespezifische Fachwissen und die praktische Handhabungskompetenz für Schutzausrüstungen der Kategorie III. Die Teilnehmenden erlernen das sichere Anlegen von Auffanggurten (DIN EN 361) und die Nutzung von Verbindungsmitteln gemäß (DGUV Regel 112-198). Der Schulungsplan legt die handwerkliche Basis für das sichere Arbeiten in der Höhe.
2. Warum ist ein hoher Praxisanteil in diesem Training unabdingbar?
Ausrüstung, die vor tödlichen Gefahren schützt, erfordert absolute motorische Routine. Reine Theorie schützt nicht vor Anwendungsfehlern. Die (DGUV Regel 112-198 und der DGUV Grundsatz 312-001) schreiben Hängeversuche und das praktische Trainieren von passenden Anschlagtechniken der verwendeter Absturzschutzsysteme zwingend vor.
3. Ist die Höhenrettung ebenfalls Teil jeder PSAgA-Ausbildung?
Nicht zwingend. Die Teilnehmer erhalten medizinischen Grundlagen zur "Hängetraumagefährdung", welche die Notwendigkeit erprobter Notfall- Rettungsplan für eine hilflos im Gurt hängende Person erklären. Zudem trainieren die Teilnehmer im Lehrgang Selbstevakuierungstechniken und Vorbeugetechniken zur Vermeidung des Hängetraumas. Der Einsatz von Persönlicher Absturzschutzausrüstung zum Retten (DGUV Regel 112-199) z.B. genormte Rettungshubgeräten (DIN EN 1496) ist nur dann Lehrgangsbestandteil, wenn der Schulungsplan und Teilnahmebescheinigung diese beiden Normen ausweist.
4. Darf diese Qualifizierung ausschließlich als E-Learning absolviert werden?
Nein. Digitale Schulungsformate eignen sich zwar für die theoretischen Grundlagen (Recht, Materialkunde), da der Gesetzgeber für Kategorie-III-Ausrüstung jedoch zwingend praktische Übungen vorschreibt, ist ein Präsenz-Lehrgang für den Anwendungsteil rechtlich unumgänglich.
5. Wer benötigt diese praktische PSAgA-Qualifizierung?
Jeder Beschäftigte, der an Absturzkanten arbeitet, bei denen technische Kollektivschutzmaßnahmen (wie Geländer) nicht möglich sind. Dies betrifft beispielsweise Dachdecker, Monteure, Servicetechniker in der Industrie oder Rigger in der Veranstaltungstechnik.
6. Wer ist berechtigt, einen solchen PSAgA-Lehrgang zu leiten?
Die Ausbildung darf nur durch qualifizierte Ausbilder erfolgen, die über tiefgehende theoretische Kenntnisse, methodische Fähigkeiten und eigene praktische Einsatzerfahrung im Bereich der Absturzsicherung verfügen, wie es der (DGUV Grundsatz 312-001) definiert.
7. Welche Ausrüstung sollte im praktischen Teil verwendet werden?
Optimalerweise bringen die Teilnehmenden ihre eigene, im Betrieb verwendete Ausrüstung mit. Das Training am spezifischen, vertrauten Höhensicherungsgerät (DIN EN 360) oder Auffanggurt erhöht die Handlungssicherheit enorm. Alternativ stellen Bildungsträger genormtes Schulungsequipment zur Verfügung.
8. Wie oft müssen diese Kenntnisse in der Praxis aufgefrischt werden?
Die Fähigkeiten zur sicheren Umsetzung des Notfall- Rettungsplans und die Handhabung der Ausrüstung und zur Rettung müssen mindestens einmal jährlich unterwiesen und praktisch erprobt werden. Betriebliche Besonderheiten der relevanten Arbeitsumfelder sind bei den Übungen einzubeziehen.
9. Ersetzt die Teilnahme an einem Lehrgang zur Anwendung PSA gegen Absturz nach DGUV Regel 112-198 die gesetzlich vorgeschriebene Unterweisung?
Nein, hier liegt das größte Haftungsrisiko für die verantwortlichen Führungskräfte einer Organisation. Die Lehrgangsteilnahme ist zwar ein essenzieller Baustein, aber noch nicht die vollständige Unterweisung. Ein externen Lehrgang bei einer Bildungseinrichtung vermittelt lediglich die generelle Fachkunde zur praktischen Anwendung. Die gesetzliche Unterweisung nach (ArbSchG § 12) erfordert aber zwingenden Bezug zum konkreten Arbeitsplatz oder Arbeitsstelle, dessen Gefährdungsbeurteilung und den für die relevanten Arbeitsstellen geltenden Betriebsanweisungen.
10. Wie wird aus dem Lehrgang am Ende eine rechtsgültige Unterweisung?
Nachdem die Mitarbeitenden im Lehrgang die normgerechte Handhabung der PSAgA erlernt haben, muss die verantwortliche Führungskraft im Betrieb den lokalen Bezug herstellen. Es müssen die exakten betriebsinternen Anschlagpunkte, spezifische Gefährdungen vor Ort oder durch verwendete Arbeits- und Betriebsmittel und das betriebsintern festgelegte Rettungskonzept besprochen werden. Erst durch diese betriebsspezifische Ergänzung wird der externe Lehrgang zur vollständigen und rechtssicheren Unterweisung komplettiert.
Inhalte
Themen
- Gefährliche Verkehrswege
- Erkennen von Absturzkanten
- Einführung in die Absturzgefährdung und Sturztheorie
- Hierachie der Absturzsicherung und (S)TOP-Prinzip inkl. Vorrang des Rückhaltesystem
- Problematik einer Gefährdung durch scharfe Kanten
- Problematik einer Gefährdung durch herabfallende Gegenstände
- Problematik einer Gefährdung durch Hängetrauma
- Anforderungen und Bedeutung der Auswahl körperlich geeigneter Personen
- (arbeitsmedizinische Vorsorge- und Eignungsuntersuchung)
- Einsatztauglichkeit (Tagesform)
- Bedeutung der Gefährdungsbeurteilung
Vorstellung der innerbetrieblichen legitimierten Betriebsanweisung
- Bedeutung der Zugangs- und Einsatzplanung
- Bedeutung des Kontrollgang vor Tätigkeitsaufnahme (LMRA) einschließlich Partnercheck
- Bedeutung der Sicherheitskoordination mit am Einsatzort befindlichen Dritten
- Bedeutung der Notfallplanung (Evakuierungsplanung- und Rettungsvorbereitung)
- Zugriff auf Erste-Hilfe-Koffer DIN 13169
- Anforderungen an die Bereitstellung, Auswahl und Benutzung
- eines geeigneten Kopfschutz
- von Anschlagmöglichkeiten (AE)
- von Persönlicher Absturzschutzausrüstung (PSAgA)
- Kompatibilität mit parallel verwendeter Warnkleidung, Schutzkleidung und Persönliche Schutzausrüstung
- Zugang (horizontal) auf und über Strukturen (Bauwerk, maschinenelle Anlage, verfahrenstechnischer Apparat)
- Zugang (vertikal) in und an Strukturen über
- stehende Arbeitsgerüste und Plattformen
- mobile Fahrgerüste, Leitern und Tritte (FLuT)
- mittels Hubarbeitsbühnen, Arbeitskörben, Befahranlagen und Mastgeführte Kletterbühnen
- hängende Personenaufnahmemittel der DIN EN 1808 an Hebeeinrichtung (mobile oder ortsfeste Krananlagen)
- Ortsfeste Leitern DIN EN ISO 14122-4, DIN EN 14396, DIN 19572, DIN 18799, DIN 28017-3
- einschließlich Rückenfangkorb,
- einschließlich Führung nach DIN EN 353-1 (immer Auffangsystem!),
- einschließlich Behälter, Schächte und umschlossene Räume nach DGUV R 113-004 Teil 1 und Arbeitsfreigabe durch den Betreiber (immer Freimessung!)
- Erweiterung und Integration von Arbeitsplatzpositionierungssystemen nach DIN EN 363 - APS und DIN EN 358
- Allgemeine Lagerungs- und Benutzungsbedingungen einschliesslich DIN EN 365
- Lagerung, Möglichkeiten der Pflege
- Vorgehensweise und Erkennen von Schäden (operative Prüfung)
- Einführung in die Struktur der DGUV G 312-906 und Teilbereiche
- Ursachen für Eintritt und Notwendigkeit von ausserplanmäßigen Sachkundeprüfungen
- Überleitung in die Anwendung (Benutzung/Bedienung) einschließlich praktischer Übungen verwendeter persönlicher Absturzschutzsysteme:
Vorstellung der innerbetrieblich/teilnehmerbezogen zugänglichen Systemkomponenten (Auswahl PSAgA)
- Überleitung in die Anwendung (Zusammenstellung) einschließlich praktischer Übungen verwendeter persönlicher Absturzschutzsysteme:
- Rückhaltesysteme
- Hängeversuch
- Auffangsysteme
- Arbeitsplatzpositionierungssysteme
inkl. Plausibilität zum am Einsatzort bestehenden Rettungsplan, -verfahren einschließlich Evakuierungstechniken
- Ergänzende Notfall- und Erste-Hilfe-Techniken
- Entlastungsschlaufen
- Notruf
- Selbstrettung und Evakuierung mittels Abseilgerät nach DIN EN 341 (Typ 1)
- Einsatz der Rettungsdecke