Norm: DIN EN 354

Beschreibung

Verweis auf die Familienbeschreibung Schlingen und Verbindungsmittel und Falldämpfer in Sachkunde24
Diese Norm steht in enger Verbindung zur Norm DIN EN 565, DIN EN 566, DIN EN 17520, UIAA 103, UIAA 104, UIAA 109

Einführungsbeitrag

Diese Europäische Norm legt Anforderungen, Prüfverfahren, Kennzeichnung, Informationen des Herstellers und Verpackung für Verbindungsmittel fest.

Verbindungsmittel nach dieser Europäischen Norm werden als verbindende Einzelteile oder verbindende Bestandteile in persönlichen Absturzschutzsystemen nach DIN EN 363, das heißt

verwendet.

Diese Norm dient als Grundlage für das Inverkehrbringen von persönlichen Absturzschutzsystemen unter der Richtlinie 89/686/EWG für Persönliche Schutzausrüstung. Hierdurch soll ein einheitliches Sicherheitsniveau festgelegt werden. Mögliche Anwender dieser Norm sind Prüfinstitute, Zertifizierungsstellen und Hersteller.

Diese Norm wurde unter einem Mandat erarbeitet, das die Europäische Kommission und die Europäische Freihandelszone dem CEN erteilt haben, und unterstützt grundlegende Anforderungen der EU-Richtlinien. Diese Norm wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 160 "Schutz gegen Absturz und Arbeitsgurte" erarbeitet, dessen Sekretariat vom DIN gehalten wird. Das zuständige deutsche Normungsgremium ist der Arbeitsausschuss NA 075-03-01 AA "Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz" im Normenausschuss Persönliche Schutzausrüstung (NPS) im DIN.

Inhalt

Vorwort
1 Anwendungsbereich
2 Normative Verweisungen
3 Begriffe

  • Verbindungsmittel (VBM)
    sind verbindende Einzelteile oder verbindende Bestandteile in persönlichen Absturzschutzsystemen.
    Das Verbindungsmittel beinhaltet mindestens zwei Endverbindungen mit einer maximale Länge: 2000 mm.
    Das VBM kann aus Metall, Gurtband, Seil, Drahtseil oder Kette bestehen. Endverbindungen können vernäht, verknotet oder mit einem Metallteil versehen sein.
  • Metallelemente
    Sind Karabiner/metallische Elemente mit dem Verbindungsmittel in einem System verbaut, müssen diese der
    DIN EN 362 entsprechen. Nicht lösbare Verbindungselemente müssen nicht gekennzeichnet sein.

4 Anforderungen
4.1 Konstruktion und Ergonomie
4.2 Werkstoffe
4.3 Endverbindungen
4.4 Durchrutschen des Verbindungsmittels mit Längen-Einstellvorrichtung
4.5 Statische Belastbarkeit
4.6 Dynamische Belastbarkeit bei Verbindungsmitteln mit Längen-Einstellvorrichtung
4.7 Korrosionsbeständigkeit
4.8 Kennzeichnung und Information
5 Prüfverfahren
5.1 Allgemeines
5.2 Vorbehandlung
5.3 Überprüfung der Konstruktion
5.4 Überprüfung der Werkstoffe
5.5 Überprüfung der Endverbindungen
5.6 Prüfung des Durchrutschens bei Verbindungsmitteln mit Längen-Einstellvorrichtung
5.7 Prüfung der statischen Belastbarkeit
5.8 Prüfung der dynamischen Belastbarkeit von Verbindungsmitteln mit Längen Einstellvorrichtung
5.9 Prüfung der Korrosionsbeständigkeit
6 Kennzeichnung
7 Informationen des Herstellers
8 Verpackung

Anhang A (informativ) Wesentliche technische Änderungen in dieser Europäischen Norm im Anhang ZA (informativ) Zusammenhang zwischen dieser Europäischen Norm und den grundlegenden Anforderungen der EG-Richtlinie 89/686/EWG

Bilder
Bild 1 -- Messung der Länge des Verbindungsmittels
Bild 2 -- Beispiel für ein Verbindungsmittel mit mehr als zwei Endverbindungen, mit Darstellung der zu prüfenden Endverbindungen
Bild 3 -- Bulinknoten
Bild 4 -- Prüfverbindungsmittel
Bild 5 -- Prüfung der dynamischen Belastbarkeit für Verbindungsmittel mit LängenEinstellvorrichtung

Zertifikatstypen

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