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Pflichten für Händler von persönlicher Schutzausrüstung

Inhaltsverzeichnis

Allgemein:

Die Pflichten für Händler von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) ergeben sich aus der für alle EU-Mitgliedstaaten verpflichtenden PSA-Verordnung (EU) 2016/425 (Kapitel II: Pflichten der Wirtschaftsakteure, Artikel 11: Pflichten der Händler & Artikel 13: Identifizierung der Wirtschaftsakteure).

Pflichten:

Die Lagerung und der Transport der PSA darf die Konformität dieser nicht beeinträchtigen.

Vor dem Verkauf eines PSA-Artikels muss zudem sichergestellt sein, dass:

  • dieser mit der CE-Kennzeichnung versehen ist,
  • eine Bedienungsanleitung gem. PSA-Verordnung (EU) 2016/425 (Anhang II, 1.4) in einer für den Verbraucher und sonstiger Endnutzer verständlichen Sprache beigefügt ist.

Als Teil der Lieferkette müssen Händler auf berechtigtes Verlangen der nationalen und internationalen Marktüberwachungsbehörden den jeweiligen Lieferanten und Käufer einer PSA benennen. So können Wirtschaftsakteure identifiziert werden, welche nichtkonforme PSA auf dem Markt bereitgestellt haben. Außerdem ermöglicht eine Rückverfolgbarkeit der Handelskette, die jeweiligen Endkunden über etwaige erst nach dem Verkauf bekannt gewordene Produktfehler, z.B. im Falle einer Hersteller-Sicherheitswarnung, gezielt und kurzfristig zu informieren.

Rückverfolgbarkeit: Händlerpflichten mit Sachkunde24.de erfüllen

Jeder in Sachkunde24.de registrierte Nutzer hat die Möglichkeit, Artikel mit den erforderlichen Daten zu inventarisieren und im Verkaufsfall mit einer Info zum jeweiligen Käufer als "verkauft" zu markieren.

Darüber hinaus kann man sich als Händler auch für die Systemfunktion "Artikeltransfer" freischalten lassen, welche diese Prozesse noch komfortabler macht und im Sinne eines zeitgemäßen Kundenservice sogar die gesammelte Übergabe der bereits vollständig digital inventarisierten Artikel an den Kunden ermöglicht. Dieser muss dann lediglich per Mausklick die Inbetriebnahme dokumentieren und kann keine Prüftermine mehr vergessen.

Der Verkäufer kann nach dem Verkauf jederzeit ermitteln, wann und an wen er welche Artikel verkauft hat und erfüllt somit die Anforderungen, die sich in dieser Hinsicht aus der EU-Verordnung für ihn ergeben. Sinnvolle Filter und Suchfunktionen erleichtern ihm hier die Arbeit und sorgen dafür, dass er seine Kunden, etwa im Falle einer Sicherheitswarnung für ein bestimmtes Produkt, schnell informieren kann.

Quellen:

angelegt: 04.04.2018 23:54, letzte Änderung: 24.04.2018 14:59